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„Landwehrkasino“ in Berlin

Original und Modell

Hinter dem Berliner Bahnhof „Zoologischer Garten“ (damit ist nicht Seite zum Hardenbergplatz und dem Zugang zum Berliner Zoo gemeint, sondern das „Hinterhaus“ des Bahnhofs Zoo, übrigens der Kurzname des Bahnhofs in Berlin) in der Jebenstraße liegen historische Gebäude. Der verkehrstechnische wichtige Bahnhof Zoologischer Garten war zu Zeiten der Berliner Mauer, der Ausgangspunkt aller Bahnreisen zwischen Berlin und Westdeutschalnd. Berühmt auch durch das 1978 erschiene Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und der daraus 1981 entstandenem Film „Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Genau dort steht mit Gebäude „Jebenstraße 2“ ein Stück lebendiger Berliner Geschichte. Das Gebäude wurde 1909 als luxuriöses Kasino des “Offizierscorps der Landwehr-Inspektion Berlin” erbaut. Eine Einschrift am Gebäude zeugt heute noch von dieser Geschichte und ursprünglichen Verwendung: “UNTER DER REGIERUNG WILHELMS II. DEUTSCHEN KAISERS KOENIGS VON PREUSSEN ERB. V. D. KAMERADSCHAFTL. VEREINIGUNG D. OFFIZ. D. LANDWEHR INSP. BERLIN MCMIX”. In Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. wurde das Kason damals eröffnet. Es gab einen kleinen Festsaal, ein Restaurant, einen Fechtsaal, Kegelbahnen und Schießstände. Das Herzstück des Gebäudes war jedoch der 660 Quadratmeter große Kaisersaal mit einer Tonnendecke in 11,40 Metern Höhe. Entgegen des relativ schlichtem Äußeren entfaltete das Landwehr-Kasino innen eine wahre Pracht. Während des 1. Weltkriegs dienste das Landwehr-Kasino als Lazarett, hunderte Kriegsversehrte lagen im Kaisersaal in Feldbetten. Ab 1920 wurde der große Saal zu einem Theater für 750 Zuschauer ausgebaut. Dort gab es mehrere Uraufführungen von Operetten. Doch das “Neue Theater am Zoo” wurde verspottet als “Unterhaltungsbühne für Höhere Töchter”. 1929 wurde es in “Deutsches Volkstheater” umbenannt, aber es schrieb rote Zahlen und konnte sich nie gegen Häuser wie dem nahen Theater des Westens durchsetzen. 1937 erfolgte wieder ein Umbau, zurück zu einem Festsaal. Während des 2. Weltkriegs gab es massive Zerstörungen, erst 1954 konnte das Haus wiedereröffnen, als Kunstbibliothek und Museum. Zwischen 1978 bis 1986 nutzte die Berlinische Galerie das Gebäude für Ausstellungen. Mit dem Bezug des Neubaus der Kunstbibliothek 1993 am Kulturforum wurde das einstige Kasino nur noch als Depot und Werkstatt vom Museum Europäischer Kulturen und der Alten Nationalgalerie gebraucht. Seit 2004 befindet sich hier das Museum für Fotografie, eine Einrichtung der Staatlichen Museen Berlin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Haus ist jetzt als Ausstellungs-, Forschungs- und Dokumentationszentrum für das Medium Fotografie konzipiert. Wichtigster Nutzer ist auf zwei Etagen die Sammlung der Helmut-Newton-Stiftung. Newton selber hatte noch kurz vor seinem Tod die Vereinbarung geschlossen, in den Räumen wechselnde Ausstellungen zu seinem Werk zu zeigen.
Telefon 06253 9309725 Krumbacher Straße 37 64658 Fürth im Odenwald

„Landwehrkasino“ in

Berlin

Original und Modell

Hinter dem Berliner Bahnhof „Zoologischer Garten“ (damit ist nicht Seite zum Hardenbergplatz und dem Zugang zum Berliner Zoo gemeint, sondern das „Hinterhaus“ des Bahnhofs Zoo, übrigens der Kurzname des Bahnhofs in Berlin) in der Jebenstraße liegen historische Gebäude. Der verkehrstechnische wichtige Bahnhof Zoologischer Garten war zu Zeiten der Berliner Mauer, der Ausgangspunkt aller Bahnreisen zwischen Berlin und Westdeutschalnd. Berühmt auch durch das 1978 erschiene Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und der daraus 1981 entstandenem Film „Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Genau dort steht mit Gebäude „Jebenstraße 2“ ein Stück lebendiger Berliner Geschichte. Das Gebäude wurde 1909 als luxuriöses Kasino des “Offizierscorps der Landwehr-Inspektion Berlin” erbaut. Eine Einschrift am Gebäude zeugt heute noch von dieser Geschichte und ursprünglichen Verwendung: “UNTER DER REGIERUNG WILHELMS II. DEUTSCHEN KAISERS KOENIGS VON PREUSSEN ERB. V. D. KAMERADSCHAFTL. VEREINIGUNG D. OFFIZ. D. LANDWEHR INSP. BERLIN MCMIX”. In Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. wurde das Kason damals eröffnet. Es gab einen kleinen Festsaal, ein Restaurant, einen Fechtsaal, Kegelbahnen und Schießstände. Das Herzstück des Gebäudes war jedoch der 660 Quadratmeter große Kaisersaal mit einer Tonnendecke in 11,40 Metern Höhe. Entgegen des relativ schlichtem Äußeren entfaltete das Landwehr-Kasino innen eine wahre Pracht. Während des 1. Weltkriegs dienste das Landwehr-Kasino als Lazarett, hunderte Kriegsversehrte lagen im Kaisersaal in Feldbetten. Ab 1920 wurde der große Saal zu einem Theater für 750 Zuschauer ausgebaut. Dort gab es mehrere Uraufführungen von Operetten. Doch das “Neue Theater am Zoo” wurde verspottet als “Unterhaltungsbühne für Höhere Töchter”. 1929 wurde es in “Deutsches Volkstheater” umbenannt, aber es schrieb rote Zahlen und konnte sich nie gegen Häuser wie dem nahen Theater des Westens durchsetzen. 1937 erfolgte wieder ein Umbau, zurück zu einem Festsaal. Während des 2. Weltkriegs gab es massive Zerstörungen, erst 1954 konnte das Haus wiedereröffnen, als Kunstbibliothek und Museum. Zwischen 1978 bis 1986 nutzte die Berlinische Galerie das Gebäude für Ausstellungen. Mit dem Bezug des Neubaus der Kunstbibliothek 1993 am Kulturforum wurde das einstige Kasino nur noch als Depot und Werkstatt vom Museum Europäischer Kulturen und der Alten Nationalgalerie gebraucht. Seit 2004 befindet sich hier das Museum für Fotografie, eine Einrichtung der Staatlichen Museen Berlin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Haus ist jetzt als Ausstellungs-, Forschungs- und Dokumentationszentrum für das Medium Fotografie konzipiert. Wichtigster Nutzer ist auf zwei Etagen die Sammlung der Helmut-Newton-Stiftung. Newton selber hatte noch kurz vor seinem Tod die Vereinbarung geschlossen, in den Räumen wechselnde Ausstellungen zu seinem Werk zu zeigen.
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ehemals Modellbahnwelt Odenwald
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